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May 02 2015

achim724

Zerschlagt die Computer!
Automatisierung gefährdet Maloche!

»Unter kapitalistischen Bedingungen führt die technologische Entwicklung dazu, dass immer mehr Menschen für die Warenproduktion überflüssig werden und ihnen deshalb nur die Wahl zwischen Arbeitslosigkeit oder prekärer Arbeit bleibt. In einer befreiten Gesellschaft hingegen könnte die hohe Produktivität genutzt werden, um allen Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen und um auf ökologisch verträgliche Weise zu produzieren.« (N.Trenkle)
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»{Die wirkliche Ökonomie – Ersparung – besteht in Ersparung von Arbeitszeit; (Minimum (und Reduktion zum Minimum) der Produktionskosten); diese Ersparung aber identisch mit Entwicklung der Produktivkraft. Also keineswegs Entsagen vom Genuß, sondern Entwickeln von power, von Fähigkeiten zur Produktion und daher sowohl der Fähigkeiten wie der Mittel des Genusses. [...] Die Ersparung von Arbeitszeit gleich Vermehren der freien Zeit, d.h. Zeit für die volle Entwicklung des Individuums, die selbst wieder als die größte Produktivkraft zurückwirkt auf die Produktivkraft der Arbeit. [...] Die freie Zeit – die sowohl Mußezeit als Zeit für höhere Tätigkeit ist – hat ihren Besitzer natürlich in ein anderes Subjekt verwandelt und als dies andre Subjekt tritt er dann auch in den unmittelbaren Produktionsprozeß.« (Marx, Grundrisse, S. 607f.)

[...] die Arbeit unter der Knute der Kapital-Maschine darf nicht nur als Mühsal erlebt werden, sondern auch als die mögliche Befreiung von mühsamer Arbeit, um die die Gesellschaft im Kapitalverhältnis betrogen wird. (H.Kahrs in nd, 11.4.15)

Digitalisierung als Jobkiller? | nd
Reposted bypowerToThePoepleesco

January 02 2015

achim724
Doch: "An Fortschritt glauben heißt nicht glauben, daß ein Fortschritt schon geschehen ist. Das wäre kein Glauben."
(1. Oktavheft, 4.12.1917)

September 22 2013

achim724
Das Anthropozän

Der Autor des „Guardian“ George Monbiot bezeichnet es als ein Zeitalter der Idiotie; die Menschen zerstören die Natur, von der ihr Überleben abhängt.
Karl Polanyi hat die „Große Transformation“ zur modernen Marktwirtschaft als einen Prozess der „Entbettung“ des Marktes aus Natur und Gesellschaft gedeutet. Das ist kein einmaliges Ereignis, sondern eine unendliche [eher endliche!] Geschichte; und sie ist gleichbedeutend mit der Entfesselung des Kapitalismus und dessen Verwilderung [nach einer Phase ansatzweiser Domestizierung v.a. in DE  bzw. in seiner Hoch- und bes. Frühzeit war er schon mal sehr wild...]. Die Marktwirtschaft ist eine kapitalistische Marktwirtschaft; und die Entbettung des Marktes setzt soziale, ökonomische, politische und ökologische Zerstörungspotentiale frei, die Walter Benjamin vor Augen hatte, als er den Sturm des Fortschritts beschrieb. Im Vergleich damit sind die zweifellos erreichten Erfolge bei der Steigerung des „Wohlstands der Nationen“ eher mit den berühmten peanuts zu vergleichen.[...]
Zum Kapitalismus passt der Fossilismus, zur Idee des Sozialismus nicht. Letztere hat nur als Utopie einer solaren und solidarischen Gesellschaft eine reale Zukunft.
Utopie statt Sachzwang | Altvater in Blätter 9'13
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