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July 10 2015

achim724

Bloß die Wahrheit

...und dabei bringt nur mal einer seiner Wasserträger das Wesen des Finanzkapitalismus auf den Punkt.
Noch ein Link...

May 08 2015

achim724

Soziopathen entmachten!

Wer also am 8. Mai dieses Jahres nur rückwärtsgerichtet die Unmenschlichkeiten des Dritten Reiches beklagen wird, schwätzt sich über alle Konsequenzen für heute hinweg. Auf der Tagesordnung stehen – als Faschismusprävention! – Entmachtung der Soziopathen in Wirtschaft und Politik, endlich wieder Sozialpolitik, die ihren Namen verdient, Schluss mit der brutalen Austeritätspolitik, die ganze Staaten in den Abgrund treibt, Reparationszahlungen, die wenigstens als Geste den Opfern von einst deren Würde zurückgibt, und wieder und wieder, Tag für Tag auch in allen Erziehungsbereichen warmherzig praktizierte Humanität, die verhindert, dass erneut aus geschundenen Menschen Menschenschinder werden, wie sie das Dritte Reich kannte, wie sie die Weimarer Republik kannte und auch schon das Kaiserreich zuvor.

Wer das nicht begreift an einem 8. Mai, der hat gar nichts begriffen. Wer das an einem 8. Mai nicht ausspricht, der sollte gleich ganz den Mund halten. Wahres zu sagen hätte er nicht.

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Wecker/Platta: Entmachtet die Soziopathen!
Reposted byunbilldychterFyrst

May 07 2015

achim724

Kapital vs. Klima

Es ist ja nicht so, als sprächen wir über eine Wirtschaftsweise, die wunderbar funktioniert – von der Kleinigkeit einmal abgesehen, dass sie die Meere anschwellen lässt. Vielmehr ist es doch so, dass wir den Anstieg der Meeresspiegel zulassen, um ein Wirtschaftssystem zu schützen, das den Bedürfnissen der überwiegenden Mehrheit auf diesem Planeten nicht gerecht wird – mit oder ohne Klimawandel. Ein System, dem schon die Arbeitsplatzsicherheit unzähliger Menschen geopfert wurde, ihr Recht auf ordentliche Bildung, angemessene Gesundheitsversorgung – dasselbe System, das jetzt keinen Zweifel an seiner Bereitschaft lässt, die Lebensgrundlagen unserer Erde zu zerstören. Wir können ganz einfach nicht zulassen, dass dies geschieht.

                                                                                    Naomi Klein
Leider Bezahlartikel in Blätter 5'15
Reposted byhexxedychterFyrst

March 18 2015

achim724

Willkommen im Spätkapitalismus!
Aber bitte nehmen Sie doch Platz!"

March 09 2015

achim724

Y. Varoufakis:
Rettet den Kapitalismus vor der Bankruptokratie

Doch an dieser Stelle möchte ich meine Sicht auf einen krisengeschüttelten, zutiefst unvernünftigen und abstoßenden europäischen Kapitalismus darlegen, dessen Zusammenbruch, trotz all seiner Fehler, unter allen Umständen vermieden werden sollte. Dieses Bekenntnis soll dazu dienen, Radikale von einem widersprüchlichen Auftrag zu überzeugen: den freien Fall des europäischen Kapitalismus zu stoppen, eben gerade damit wir Zeit bekommen, um eine Alternative zu formulieren.[...]

Ein Hauptgrund, warum die herrschende Meinung mit der gegenwärtigen Realität nicht zurechtkommt, besteht darin, dass sie niemals die dialektisch enge 'verbundene Produktion' von Schulden und Kapitalüberschuss, von Wachstum und Arbeitslosigkeit, von Armut und Reichtum, von Spiritualität und Verdorbenheit und tatsächlich von Gut und Böse, von neuen Perspektiven des Vergnügens und neuen Formen der Sklaverei, von Freiheit und Versklavung begriffen hat. Das Drehbuch von Marx wies uns auf diese Polaritäten als Quellen der Listen der Geschichte hin. [...] Von allen Passagen in Keynes’ 'Allgemeiner Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes' von 1936 ist es die Idee der selbstzerstörerischen Willkürlichkeit des Kapitalismus, die wir wiederaufgreifen und mit der wir den Marxismus erneut radikalisieren müssen.[...] [Gegen Lenins"Je schlimmer, desto besser":] Die Dinge konnten immer schlechter werden, ohne dass sie je besser wurden. Mit jeder Schraubendrehung der Rezession wurde die Linke noch etwas introvertierter und noch weniger fähig, ein überzeugendes progressives Programm zu entwickeln. Die Arbeiterklasse wurde gleichzeitig gespalten in diejenigen, die aus der Gesellschaft ausschieden, und diejenigen, die ins neoliberale Gedankensystem eingesogen wurden.[...]

Mrs. Thatcher erteilte mir eine harte Lektion darüber, dass eine lang andauernde Rezession jede progressive Politik zu untergraben und die Menschenfeindlichkeit ins Gewebe der Gesellschaft zu tragen vermag. [...] Deshalb bin ich nicht bereit, dieser postmodernen Version der dreißiger Jahre neuen Schub zu verleihen. Falls das heißt, dass wir, die angemessen unorthodoxen MarxistInnen, den europäischen Kapitalismus vor sich selbst retten müssen, dann ist es halt so. Nicht aus Liebe für den europäischen Kapitalismus, für die Eurozone, für Brüssel oder die Europäische Zentralbank, sondern weil wir die menschlichen Opfer dieser Krise möglichst gering halten wollen. [...] Das haben wir mit dem «Bescheidenen Vorschlag» zu tun versucht. Wenn wir ein unterschiedliches Publikum von radikalen Aktivistinnen bis Hedgefondsmanagern ansprechen, dann steht dahinter die Idee, strategische Allianzen sogar mit Rechten zu schmieden, mit denen wir ein einfaches Interesse teilen: das Interesse, die negative Rückkoppelung zwischen Austerität und Krise, zwischen bankrotten Staaten und zerbrochenen Rücken zu beenden.Eine Rückkoppelung, die sowohl den Kapitalismus wie jedes progressive Programm untergräbt, das ihn ersetzen will.[...]

Schließlich ist der marxistische Humanismus ein ständiger Kampf gegen das, was wir werden.
Varoufakis 2013 | Peira

January 18 2015

achim724

Kapitalismus macht arm!

In der Hauptstadt des mächtigsten Landes der Welt, Washington DC, gelten 61 Prozent der Schulkinder an staatlichen Schulen als arm, insgesamt sind es in den USA 51 Prozent: seit 2000 eine Steigerung um ein Drittel, am stärksten in den Südstaaten.

Fünfzig Mio. Kinder besuchen öffentliche, fünf Mio. Privatschulen.
Reposted bypowerToThePoeple powerToThePoeple

November 18 2014

achim724

November 14 2014

achim724

October 31 2014

achim724

October 25 2014

achim724

April 06 2014

achim724

February 02 2014

achim724

January 02 2014

achim724
Ausgrenzung und Herrschaft

In der EU gibt es gegenwärtig 20 Millionen Arbeitslose und es leben 60 Millionen Menschen in Armut - so viele wie noch nie zuvor. [...] Immer deutlicher kristallisiert sich heraus, dass die Wohlstands- und Wirtschaftswunder-Phase der Nachkriegsjahrzehnte nur Ausdruck einer historischen Sonderentwicklung war, die für den Kapitalismus nicht als typisch angesehen werden kann. [...] Die Angst aus dem Gefüge der sozialen Sicherheit heraus zu fallen, ist zur Epochensignatur geworden. [...] Wie in früheren Zeiten des Kapitalismus reicht für eine große Gruppe auch ganztätige Erwerbsarbeit nicht mehr zum Lebensunterhalt. Das kapitalistische Regime der Kapitalverwertung und Profitmaximierung, das in den vergangenen Jahrzehnten hauptsächlich nach außen aggressiv agierte, artikuliert sich nun auch nach innen konfliktbereit. [...] Die Abwärtstendenz ist fest in seine soziale Mechanik eingebaut. Die Ausdehnung von Bedürftigkeit und Prekarität hat also strukturelle Gründe. Es existiert ein allgemeiner Sog nach unten, der nichts mit den konjunkturellen Aufwärts- und Abwärtsbewegungen zu tun hat, sondern mit einer kapitalistischen Ökonomie, die mit ihrer Reichtumsproduktion gleichzeitig Armut schafft. [...] Es wird [...] auf Kosten von Arbeitsplätzen rationalisiert und umstrukturiert. [...]
Die Demütigung hat System und kulminiert in dem Zwang, sich auf der Suche nach Beschäftigung begeben zu müssen, die es in nicht wenigen Segmenten der Arbeitswelt überhaupt nicht mehr gibt.
Die Arbeitsagenturen, die zwar bei der Vermittlung von auskömmlicher Beschäftigung meist wenig zu bieten haben, laufen zur Hochform auf, wenn es darum geht, Arbeitslosengeldempfänger in ruinös bezahlte Arbeitskontrakte zu pressen: Die Sozialbürokratie wird zur Organisationsinstanz des Wechselspiels von Integration und Ausgrenzung, Selektion und Repression. [...]
Bei den ausbeutungszentrierten Umgestaltungen, die mit neoliberalistischen Elan voran getrieben wurden, sind auch zivilisatorische Rückbildungs- und Verfallsprozesse billigend in Kauf genommen worden. [...] Durch die Lethargie ihres sozialen Umfelds negativ beeinflusst, ist der Wahrnehmungsraum der in bescheidenen Verhältnissen aufwachsenden Kinder und Jugendlichen auf die wenigen Straßen und Häuser der unmittelbaren Nachbarschaft beschränkt: Der Rückzug arbeitsloser Erwachsener auf ihre Wohnung als letzten Schutzraum findet bei den in Armut aufwachsenden jungen Menschen seine Entsprechung in geografischer Immobilität und einer absterbenden Neugier auf die Welt jenseits ihres unmittelbaren Lebensraumes.
[Siehe auch hier.]
W.Seppmann-Interview zur politisch gewollten Armut in DE | TP
Reposted bymalschauen2 malschauen2

December 27 2013

achim724
Alles ist möglich. Inflation, Deflation, Hyperinflation. Wie reagieren die Menschen, wenn alle Sicherheiten verschwinden, sie aus ihrem Leben hinausgeworfen, ihre Lebensentwürfe brutal zerstört werden? Meine geschichtliche Erfahrung sagt mir, dass wir uns - ich kann das nicht ausschließen - auf eine Tragödie zubewegen. Es wird Blut fließen, mehr als das, viel Blut, das Leid der Menschen wird zunehmen, auch die Zahl der Flüchtlinge.
Hobsbawm im STERN-Interview 09
Reposted bymalschauen2 malschauen2

December 04 2013

achim724
Wirtschaftswachstum erhöht das menschliche Wohlergehen, aber nicht auf ewig, und deshalb ist ewiges Wachstum unsinnig. Viel stärker als der Wohlstand ist in Deutschland in den vergangenen Jahren die Erschöpfung gewachsen. Selbst das Wasser zeigt schon Spuren der Müdigkeit. In Flüssen und Seen sammeln sich die Reste der Antidepressiva, die jenen Menschen verschrieben werden, die dem Druck der Arbeitswelt nicht mehr standhalten. [...] Es gibt immer irgendetwas, was der Mensch braucht. Aber es sind nicht immer Produkte, man kann es nicht immer kaufen.

[Und eben da hakt der Turbo-Kapitalismus ein: Alles & jedes muss dem Verwertungsprinzip & -zwang unterworfen, alles muss Produkt, Ware werden.]

Die Deutschen sind nicht satt. Sie sind ausgewachsen.
Wachstumskritik | W. Uchatius

November 28 2013

achim724
Ebenso wie das Gebot «du sollst nicht töten» eine deutliche Grenze setzt, um den Wert des menschlichen Lebens zu sichern, müssen wir heute ein «Nein zu einer Wirtschaft der Ausschliessung und der Disparität der Einkommen» sagen. Diese Wirtschaft tötet. Es ist unglaublich, dass es kein Aufsehen erregt, wenn ein alter Mann, der gezwungen ist, auf der Strasse zu leben, erfriert, während eine Baisse um zwei Punkte in der Börse Schlagzeilen macht. Das ist Ausschliessung. Es ist nicht mehr zu tolerieren, dass Nahrungsmittel weggeworfen werden, während es Menschen gibt, die Hunger leiden. Das ist soziale Ungleichheit. Heute spielt sich alles nach den Kriterien der Konkurrenzfähigkeit und nach dem Gesetz des Stärkeren ab, wo der Mächtigere den Schwächeren zunichte macht. Als Folge dieser Situation sehen sich grosse Massen der Bevölkerung ausgeschlossen und an den Rand gedrängt: ohne Arbeit, ohne Aussichten, ohne Ausweg. Der Mensch an sich wird wie ein Konsumgut betrachtet, das man gebrauchen und dann wegwerfen kann. Wir haben die «Wegwerfkultur» eingeführt, die sogar gefördert wird. Es geht nicht mehr einfach um das Phänomen der Ausbeutung und der Unterdrückung, sondern um etwas Neues: Mit der Ausschliessung ist die Zugehörigkeit zu der Gesellschaft, in der man lebt, an ihrer Wurzel getroffen, denn durch sie befindet man sich nicht in der Unterschicht, am Rande oder gehört zu den Machtlosen, sondern man steht draussen. Die Ausgeschlossenen sind nicht «Ausgebeutete», sondern Müll. [...]
Um einen Lebensstil vertreten zu können, der die anderen ausschliesst, oder um sich für dieses egoistische Ideal begeistern zu können, hat sich eine Globalisierung der Gleichgültigkeit entwickelt. [...]
«Die eigenen Güter nicht mit den Armen zu teilen bedeutet, diese zu bestehlen und ihnen das Leben zu entziehen. Die Güter, die wir besitzen, gehören nicht uns, sondern ihnen.» [...]
Heute wird von vielen Seiten eine grössere Sicherheit gefordert. Doch solange die Ausschliessung und die soziale Ungleichheit in der Gesellschaft und unter den verschiedenen Völkern nicht beseitigt werden, wird es unmöglich sein, die Gewalt auszumerzen. [...] Wenn die lokale, nationale oder weltweite Gesellschaft einen Teil ihrer selbst in den Randgebieten seinem Schicksal überlässt, wird es keine politischen Programme, noch Ordnungskräfte oder Intelligence geben, die unbeschränkt die Ruhe gewährleisten können. Das geschieht nicht nur, weil die soziale Ungleichheit gewaltsame Reaktionen derer provoziert, die vom System ausgeschlossen sind, sondern weil das gesellschaftliche und wirtschaftliche System an der Wurzel ungerecht ist.
Kapitlismus-Kritik | HZ

November 13 2013

achim724
»Das Rote Kreuz teilt nun mehr Essen in Europa aus als in Afrika«, sagte der Generalsekretär des Dänischen Roten Kreuzes, Andreas Landekarl, kürzlich im dänischen Rundfunk. »Dies ist sicher nicht angenehm, und da wir ein verhältnismäßig reicher Kontinent sind, müssen wir dies sehr ernst nehmen.«

Müssen wir sehr ernst nehmen?! Wir, d.h. insbesondere die Nordhalbkugler, müssen uns in Grund&Boden schämen, tatenlos zuzulassen, dass im Interesse eines Promillesatzes unserer Bevölkerung der Planet geplündert und irreversibel zerstört wird und seine Völker immer tiefer ins Elend gestürzt werden! – Nur die Scham wird uns überleben (frei nach Kafka).
Essen oder Miete | ND
Reposted byverschwoerer verschwoerer

October 18 2013

achim724

Mit der Netzbewegung hätte die außerparlamentarische Linke einen potenziellen Verbündeten, mit dem sie die Ausgangssituation, auf der politische und soziale Kämpfe ausgetragen werden, verbessern kann. Eine linksliberale Kraft, der unwohl ist angesichts ausufernder Geheimdienstbefugnisse und der Realität des Überwachungsstaats. Ein Bündnispartner, mit dem sie zusammen vielleicht keine Maximalforderungen stellen, aber immerhin die autoritäre Entwicklung des Kapitalismus reformistisch abbremsen oder gar umkehren kann. Die radikale Linke muss wohl oder übel einsehen, dass der Kampf für Grund- und Freiheitsrechte auch in Zukunft beinhalten wird, dass man mit Befürwortern des Staates, der Bundesrepublik und des kapitalistischen Systems zusammenarbeiten muss.

Wenn die Linke mit der Netzbewegung schon nicht den Kapitalismus abschaffen kann, so kann sie doch die Gesellschaft mit ihr zusammen wieder freier machen. Das ist nicht unerheblich, sondern dringend notwendig in Zeiten der umfassendsten anlasslosen Überwachung in der Menschheitsgeschichte und dem Schwinden demokratischer Spielräume. Es wird also Zeit, aufeinander zuzugehen.

Linke + Netzbewegung | Carta

October 16 2013

achim724
„Man wird Stalin mal einen großen Mann nennen. Das Beil liegt noch da. Das Beil überlebt seinen Herrn.“

Was aber kann man tun in einem vom KGB gesteuerten Kapitalismus, der das Beil wieder aufhob? Ein Unidozent glaubt zu wissen, dass für viele Studenten, der Kapitalismus mit „Ungleichheit, Armut, dreist zur Schau getragenem Reichtum“ verbunden ist: „Sie haben das Leben ihrer Eltern vor Augen, die von dem geplünderten Land nichts abbekommen haben. Sie sind radikal eingestellt. Träumen von ihrer eigenen Revolution.“ Doch die anschwellende Wut, so fürchten andere, werde sich nicht gegen die Villenbesitzer entlang der Rubljowka entladen, sondern gegen Gastarbeiter, die in Pappkartons hausen.

Swetlana Alexijewitsch | Blätter

September 13 2013

achim724
"Man kann messen, wie weit ein Speer fliegt, aber nicht, wie weit die Wut trägt. [...]
eher beiläufig schreibt [Michael Lewis in Vanity Fair] über Goldman Sachs, dass die Bank seit 2007 der griechischen Regierung geholfen habe, ihre Bilanzen zu fälschen und ihre Schulden zu verstecken, und dass Goldman Sachs den Hypothekenhandel extra sträflich schlecht so konstruiert habe, dass die Bank dagegen, also gegen sich selbst, wetten konnte, mit enormem Gewinn für die Bank und maximalem Verlust für alle anderen." ["Serge Aleynikov joined Goldman at an interesting moment in the history of both the firm and Wall Street. By mid-2007, Goldman’s bond-trading department was aiding and abetting a global financial crisis, most infamously by helping the Greek government to rig its books and disguise its debt, and by designing subprime-mortgage securities to fail, so they might make money by betting against them."]
 
SpOn-Kolumnist G. Diez lobt OWS.
Eine Kerze für die Revolution | SpOn
Reposted bypowerToThePoeplekrekkmalschauen2
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