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July 09 2015

achim724

Über Griechenland nicht vergessen ...

Die Bundeswehr mittenmang

Im Rahmen der verstärkten Militäraktivitäten der NATO in Osteuropa wird sich die Bundeswehr in diesem Sommer auch an zwei Manövern des Militärbündnisses in der Ukraine beteiligen. Es sei beabsichtigt, mit 'Einzelpersonal' an der Landstreitkräfte-Übung „Rapid Trident“ und an dem Marine-Manöver 'Sea Breeze' teilzunehmen, heißt es in einer Antwort des Auswärtigen Amtes auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag.

Ungeachtet des Krieges in der Ostukraine hatte die Bundeswehr auch im vergangenen Jahr an beiden Übungen teilgenommen.

Die Übung 'Sea Breeze' (Seebrise) findet vom 31. August bis zum 12. September vor der ukrainischen Schwarzmeerküste statt und wird gemeinsam von der Ukraine und den USA geführt. Das von den US-Streitkräften geführte Manöver 'Rapid Trident' (Schneller Dreizack) soll am 20. Juli mit einer Zeremonie eröffnet werden und dann elf Tage dauern. Offiziell dient es unter anderem der Förderung der 'regionalen Stabilität und Sicherheit[!].'

NATO-Kriegsspiele in Russlands Westen | Hintergrund, 7.7.15

July 08 2015

achim724

Sie wollen unsere bedingungslose Kapitulation

"Die Vernünftigen und Klugen in Europa müssen sehr ernsthaft darüber nachdenken, welche Möglichkeiten es noch gibt, dem drohenden Tod Europas und dem Auferstehen eines neuen und gefährlichen Nationalismus noch etwas entgegenzusetzen." (H.Flassbeck)

Wollt Ihr den totalen Wirtschaftskrieg?

"Der Krisengipfel der Euroländer hat alle Lehren der Vergangenheit in den Wind geschlagen und den Grundstein für ein neues 'Diktat aus Brüssel' gelegt. Ausgerechnet Deutschland, die neue Siegermacht der Eurokrise, hat die Bedingungen vorgeschrieben. Sie sind so hart, dass sie durchaus an Krieg erinnern – an einen Wirtschaftskrieg um den Euro." (taz, 8.7.15)

Flassbeck Economics, 8.7.15

June 08 2015

achim724

May 31 2015

achim724

May 29 2015

achim724

Lustigere Tage der Menschheit:
Dead German soldier being used as a street sign.

War. What is it good for?
Absolutely nothing!

May 23 2015

achim724

Im Namen und Auftrag des Friedensnobelpreisträgers.

Original

May 08 2015

achim724

Soziopathen entmachten!

Wer also am 8. Mai dieses Jahres nur rückwärtsgerichtet die Unmenschlichkeiten des Dritten Reiches beklagen wird, schwätzt sich über alle Konsequenzen für heute hinweg. Auf der Tagesordnung stehen – als Faschismusprävention! – Entmachtung der Soziopathen in Wirtschaft und Politik, endlich wieder Sozialpolitik, die ihren Namen verdient, Schluss mit der brutalen Austeritätspolitik, die ganze Staaten in den Abgrund treibt, Reparationszahlungen, die wenigstens als Geste den Opfern von einst deren Würde zurückgibt, und wieder und wieder, Tag für Tag auch in allen Erziehungsbereichen warmherzig praktizierte Humanität, die verhindert, dass erneut aus geschundenen Menschen Menschenschinder werden, wie sie das Dritte Reich kannte, wie sie die Weimarer Republik kannte und auch schon das Kaiserreich zuvor.

Wer das nicht begreift an einem 8. Mai, der hat gar nichts begriffen. Wer das an einem 8. Mai nicht ausspricht, der sollte gleich ganz den Mund halten. Wahres zu sagen hätte er nicht.

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Wecker/Platta: Entmachtet die Soziopathen!
Reposted byunbilldychterFyrst

April 24 2015

achim724

Ist das nicht schon Volksverhetzung?

Freudenstein gibt den Oberfalken, dürfte aber nur offen aussprechen, was die transatlantischen Kreise bei den konservativen Parteien mit der Ukraine-Politik anstreben:

'Wir müssen klar machen, dass wir für die von uns als existentiell erachteten Prinzipien von Europas Zukunft in den Krieg ziehen werden', verkündete Freudenstein nach Euractive. Das schließe auch das Konzept der nuklearen Abschreckung aus dem Kalten Krieg ein. Schon seit einiger Zeit gibt es in den USA Stimmen, die gegen Russland eine Verlegung von Atomwaffen in die EU fordern. Dabei würde Deutschland im Visier stehen, wo es nicht nur genügend US-Stützpunkte, sondern auch die letzten Atomwaffen gibt, die die USA noch in Europa vorrätig hält. Freudenstein wies denn auch darauf hin:

'In Deutschland besteht die atomare Abschreckung der Nato derzeit aus 20 rostigen Bomben des B-61-Typs, die mit einem Schlag der russischen Streitkräfte ausgelöscht werden können. Das sind die Dinge, die wir ändern müssen.'

Bereit zum atomaren Russlandfeldzug | Telepolis

April 23 2015

achim724

Denn der Menschheit drohen Kriege, gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind, und sie werden kommen ohne jeden Zweifel, wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten, nicht die Hände zerschlagen werden.

Bert Brecht
eineweltdiplomaten

March 24 2015

achim724

1,3 Mio. Tote im Krieg gegen den Terror

Die drei IPPNW-Sektionen (USA, Deutschland und Kanada) haben zum Jahrestag des Irakkrieges eine Schätzung der Gesamtzahl der Todesopfer an den drei Hauptschauplätzen des Anti-Terror-Krieges unternommen. Unter der Maßgabe, dass die Quellen für diese Zahlen sehr heterogen und die statistischen Intervalle für entsprechende Studien sehr breit sind, summieren sich die etwa eine Million Toten aus 10 Jahren Irakkrieg sowie über 220.000 Opfer aus Afghanistan und circa 80.000 aus Pakistan auf insgesamt etwa 1,3 Millionen Todesopfer. Dieses erschreckende Ausmaß muss dringend öffentlich wahrgenommen und diskutiert werden.


Für die US-amerikanischen IPPNW-Sektion unterstreicht die Untersuchung das Ausmaß menschlicher Zerstörung, die weltweit Hass anfeuere, in einer Zeit, in der die US-Regierung neue und erweiterte Militäroperationen im Irak und in Syrien erwäge. Außerdem liefere "Body Count" den Kontext, um den Aufstieg brutaler Kräfte, wie den des IS zu verstehen, die als Folge der US-Politik weiter gedeihen würden.


Quelle
12 Jahre Irakkrieg | IPPNW-Studie Body Count
Reposted byOutsideHumanity OutsideHumanity

February 15 2015

achim724

Kein Frieden ohne Russland!

Als Akteure des Krieges gelten Putin und Kiew, nicht etwa Kiew und die Separatisten. Obama forderte, jetzt müssten russische Truppen aus der Ukraine abgezogen werden. Der britische Premier warnte vor einem 'Appeasement' gegenüber Putin. Die EU hält weiter an Sanktionen fest. Es wird keinen Frieden geben, solange diese ideologische Mobilisierung gegen Russland anhält.

Es ist aber nicht Putin, der Krieg gegen die Ukraine führt und der demzufolge der ist, mit dem Poroschenko Frieden zu schließen hätte. Es ist die Kiewer Regierung, die Krieg gegen die Teile der Bevölkerung führt, welche sich dem Anspruch der 'Ukrainisierung' nicht beugen wollen. Solange dies so bleibt, ist auf einen Frieden in der Ukraine nicht zu hoffen, solange bleibt sie Aufmarschgebiet des Westens gegen Russland, allen voran der USA.
K.Ehlers über Minsk II in NDS, 13.2.15
Reposted byunbill unbill

February 13 2015

achim724

Die Lügen der Medien im Krieg

Dieser Krieg [der erste Irak-Krieg] spielt im Rahmen meines Buches eine besondere Rolle, denn… 1. Die exklusive Rolle des TV-Senders CNN und die über das Fernsehen öffentlich ausgetragenen Duelle zwischen Saddam Hussein und George Bush senior waren in ihren Auswirkungen derartig stark, dass man seit diesem Krieg vom CNN-Faktor spricht und damit also eine komplette, perfekte, mediale Kriegsinszenierung meint.
2. Da sich diese mediale Inszenierung auch innerhalb aller Nahoststaaten abspielte, die dortigen TV-Zuschauer aber die US-amerikanische Siegerpose von CNN nicht länger ertragen konnten und wollten, führte dies 1996 zur Geburtsstunde eines neuen globalen TV-Senders, nämlich Al-Dschasira.
3. Dieser sogenannte Zweite Irakkrieg war der wichtigste Krieg nach 1945, in dem die Medien Saddam Hussein als einen Wiedergänger von Adolf Hitler verteufelten. Tauchte nach 1945 ein Vergleich mit Auschwitz in deutschen Medien erst während des Biafrakriegs 1967/70 auf, so verkauften dann US-amerikanische PR-Agenturen den Medien dieser Welt das Doppelpaket Auschwitz + Slobodan Milošević als weiteren Wiedergänger Hitlers höchst professionell im bosnischen Medienkrieg 1992/95 gegen Serbien. Und auch die ganze Lügerei lässt sich gut im Sommer 2003 zu Beginn des Irak-Krieges nachzeichnen. Wiederum brauchte man einen Vorwand, um ein Land anzugreifen.
Ich nenne mal ein paar der damals wichtigsten Lügen. Die al-Qaida-Lüge, also, die absurderweise unterstellte Kooperation von Saddam Hussein mit al-Qaida, die Niger-Lüge nach der der Irak aus dem Niger Uran gekauft haben sollte, die Lüge über Massenvernichtungswaffen im Irak, die Lüge, der Irak verfüge über Raketen mit einer Reichweite von 200 Kilometern oder die Lüge, dass die Hussein-Statue in Bagdad durch die irakische Bevölkerung gestürzt worden sei, obwohl dieser Sturz eine höchst geschickte Bildmanipulation des amerikanisches Militärs war.
Im Übrigen diente in Deutschland die Lüge von einem sogenannten Hufeisenplan Verteidigungsminister Rudolf Scharping im Frühling 1999 zur Rechtfertigung der NATO-Intervention in den Kosovo.

Skandalös sind aber nicht nur diese Lügen, skandalös ist es ebenso, dass solchen Lügen nachher, wenn sie auffliegen, nichts folgt. Warum setzte der von einem Minister angelogene Deutsche Bundestag keinen Untersuchungsausschuss ein? Warum wurde gegen Scharping kein Strafverfahren eingeleitet? Warum beschäftigte sich der Deutsche Presserat nicht mit dieser Lüge? [...]

Wie schon seit vielen Jahren im Nahen Osten zu beobachten ist, sind die heutigen Kriege vor allem auch Medienkriege. Vor laufender Kamera hingerichtete westliche Journalisten sind Teil dieser brutalen Dynamik, doch nicht nur von „islamistischen Terrormilizen“ und dem „IS“, sondern auch von einem weltweit bilder- und mediengeilen TV- und Youtube-Publikum, das diese Bilder mit einer voyeuristischen Hassliebe offenbar regelrecht braucht. Würde niemand solche Bilder zeigen oder sehen wollen, dann wäre dem „Terrorismus“ bereits ein großer Teil seines Bodens entzogen. Stattdessen gibt es seit langem zwei dynamisch sich aufblasende Märkte, die ohne das Internet nicht existieren würden: Das sind der Finanz- und der Terrorismusmarkt.
Medien im Krieg - Krieg in den Medien | NDS

January 12 2015

achim724

Saudumm und höchstgefährlich!

Das neue Deutschland will sich überall einmischen. In Deutschland möchten anscheinend viele bei der neuen Teilung Europas mitmachen. [...] Deutschland hat im Zweiten Weltkrieg schon einmal versucht, seinen Machtbereich nach Osten zu erweitern. Welche Lektion braucht es noch?
Gorbi im SPIEGEL-Interview
Reposted bymakros makros

January 10 2015

achim724

Frieden statt NATO!

'Wir können den Terrorismus in der Welt nur bekämpfen, wenn wir damit beginnen, unseren eigenen Terrorismus endlich einzustellen', sagt Lafontaine mit Blick auf die Ereignisse in Frankreich. Dazu gehöre neben dem Ende von Kriegseinsätzen auch eine Einstellung von Waffenexporten. Eine Partnerschaft mit autoritären Regimes wie Saudi-Arabien oder völkerrechtswidrig handelnden Nationen wie den USA dürfe es nicht länger geben. Die Humanität jener hingegen, die für 'humanitäre Interventionen' werben, erwache nur, wenn es für Kriege zu mobilisieren gelte. Dagegen erklärt Lafontaine entschieden: 'Die ganze Außenpolitik ist ein Lügengebäude. Wir müssen sie durchbrechen, wenn wir wirklich zu einer Friedenspolitik kommen wollen.'

[Und das muss endlich alternativlos Vorbild werden, wenn die Rede von westlichen Werten Gehalt haben soll:
"Unsere Antwort lautet: mehr Demokratie, mehr Offenheit, mehr Menschlichkeit" (Jens Stoltenberg, Oslo, 24.7.2011)]
Unverhandelbar: Friedenspolitik! | Lafontaine in jw
Reposted byvoyd voyd

January 01 2015

achim724

...und an den ihrer Komplizen!

December 26 2014

achim724

Endless War On Terror

"Risen hat Obama wiederholt den 'größten Feind der Pressefreiheit in einer Generation' genannt. Er wirft ihm vor, den Krieg, den sein Vorgänger in einem Ausnahmezustand ausgerufen hatte, in die Normalität überführt - und dramatisch ausgeweitet - zu haben. Das harte Vorgehen gegen regierungskritische Journalisten und Whistleblower sei Teil davon.[...]

Das Militär hat inzwischen viele seiner ehemaligen Kernaufgabenbereiche ausgelagert. Foltern beziehungsweise, wie es so perfide euphemistisch heißt, das Anwenden von enhanced interrogation techniques, wird zum Teil von Privatfirmen durchgeführt. Aber auch den Aufbau der im Kriegsgebiet benötigten Infrastruktur besorgt das Militär nicht mehr selbst. Risen schreibt über die bestürzende Schlampigkeit, mit der etwa eine Firma namens KBR dabei im Irak und in Afghanistan vorging. Amerikanische Soldaten zogen sich tödliche Lungenleiden zu, weil KBR Müll illegalerweise einfach in Gruben verbrennen ließ; mindestens 18 Soldaten starben aufgrund schlecht verlegter Stromleitungen, einige von ihnen beim Duschen. Doch die Firma ist mit über 50 000 Mitarbeitern too big to fail. Das Pentagon arbeitet weiter mit ihr zusammen, für KBR ist der Krieg bisher ein 40-Milliarden-Dollar-Geschäft.

[...] wir alle sind [für die Staatsgewalt] längst Teilnehmer des Kriegs gegen den Terror, und zwar auf Seiten des mutmaßlichen Terrors.

Und seltsamerweise lassen wir alle dies geschehen, ohne laut aufzubegehren, spielen brav mit in diesem vollkommen ungerechtfertigten Spiel, in dem, wie Edward Snowden in Laura Poitras’ großartigem Dokumentarfilm 'Citizenfour' (im Kino) so treffend bemerkte, sich Bürger und Regierung nicht länger als Wähler und Gewählte gegenüberstehen, sondern als Beherrschte und Herrscher."
Der War on Terror als Riesengeschäft | FAZ

December 16 2014

achim724

Daniela Dahn
Grußwort zur Friedenswinter-Demonstration am 13.12.2014 in Berlin

Liebe Friedensfreunde,

wir müssen nicht in allem einig sein, aber über einen Punkt gibt es wohl keinerlei Meinungsverschiedenheit: Der Frieden in Europa ist bedroht, wie seit einer Generation nicht mehr.

Mahnung und Protest finden zum Auftakt des dringend benötigten Friedenswinters erstmalig vor dem Schloss Bellevue statt. Der Amtssitz des Bundespräsidenten zieht berechtigt Unwillen auf sich. Sein derzeitiger Hausherr propagiert einen „wertebasierten Sicherheitsbegriff“, der militärisches „Eingreifen“ jenseits von Verteidigung einer moralischen Wertsteigerung unterzieht. Die zwei Dritteln der Bürger, die Auslandseinsätze ablehnen, werden des bequemen Wegsehens verdächtigt. Während das Staatsoberhaupt „leidet“, weil „nicht überall dort eingegriffen wird, wo es zum Schutz von Leib und Leben bedrohter Menschen geboten“ wäre.

Überall dort also – leider ist kein einziger Fall bekannt, in dem das militärische Eingreifen der Nato nicht tausendfach mehr Menschenleben gekostet hat, als zu schützen vorgegeben wurde. Kein einziger Fall, in dem Gewalt tatsächlich Sicherheit gebracht hat und nicht noch mehr Gewalt. Kein einziger Fall, in dem alle Voraussetzungen der UN-Charta erfüllt gewesen wären. Aber ein kritisches Wort zu den Nato-Kriegen erwartet man vom Politiker und Theologen Gauck vergeblich. Ebenso wie eine Kritik am internationalen Waffenhandel, dessen Profit höher ist, als das Einkommen der Hälfte der Weltbevölkerung.

Stattdessen beklagte er in seiner Münchner Rede, dass wir Deutschen uns der „finanziellen Auszehrung“ der Nato „nicht entgegenwerfen“. Wie bitte? Die Nato hat einen Jahresetat von rund einer Billion Dollar. Ein Zehntel davon würde reichen, um Armut, Hunger, Krankheiten und Klimakatastrophe zu bekämpfen. Also das, was die Auszehrung der Menschheit vorantreibt. Menschenrechtsverteidiger dürfen nicht abseits stehen, dieses Unrecht immer wieder bewusst zu machen. Unsere Freiheit wird am Humanen verteidigt. Nicht am Hingekuschten – diesem Machtkampf um Energie und Einfluss. Das durchschaut doch jeder – wir leiden nicht an geistiger Auszehrung.

Den Bundespräsidenten treibt dagegen die Angst um, Deutschland könne wegen seiner gelegentlichen militärischen Zurückhaltung als „Drückeberger der Weltgemeinschaft“ angesehen werden. Er sollte Thomas Mann verstehen lernen: 'Krieg ist nichts als Drückebergerei vor den Aufgaben des Friedens.'

Zu den Aufgaben des Friedens gehört nicht der von außen beförderte Sturz demokratisch gewählter Präsidenten. Krieg ist die exzessivste Form von Terrorismus. Er ist seit 1929 für alle Zeiten völkerrechtlich geächtet. Krieg sollte kein Werkzeug der Politik mehr sein. Die wichtigsten Unterzeichnerstaaten haben sich nicht daran gehalten. Verantwortlich handeln heißt auch, nach dem Anteil des Westens an den Ursachen für Terrorismus und Bürgerkrieg zu fragen – nämlich nach Gewalt, Ausbeutung und unfairem Handel.

  • Verantwortung übernehmen heißt, die ständig wachsende soziale Kluft abbauen helfen. Ungleichheit leistet gesellschaftlichem Unfrieden und rechtem Gedankengut Vorschub.
  • Verantwortung übernehmen heißt, nicht zuzulassen, dass die derart entstandene Missstimmung auf Sündenböcke umgeleitet wird. Dämonisierung, Feindbilder, Kriegshetze – all das widerspricht der Aufklärung, auf die der Westen zu Recht stolz ist. Sie steht für das friedliche Zusammenleben der Völker und Religionen. Fanatismus mit Bomben zu bekämpfen, ist wie Feuer mit Benzin löschen.
  • Verantwortung übernehmen heißt, keine Konflikte zu schüren. Wer Terroristen wie eigene Söldner aufpäppelt, kann nicht davon ausgehen, die Kontrolle über sie behalten zu können. Teile und herrsche ist verantwortungslos.

Keine Freiheit ohne Frieden. Wir wollen frei sein von rhetorischer Mobilmachung. Frei von Lügen und einschüchternder Überwachung. Frei von unkritischen Bündnissen mit Folterstaaten. Frei von Existenzangst. Frei von Kriegsangst.

Übernehmen Sie Schutzverantwortung, Herr Bundespräsident! Es muss ja nicht so weit gehen, dass Sie in der Weihnachtszeit Ihr vom Steuerzahler geborgtes Schloss für die in unserem reichen Land lebensunwürdig zusammengepferchten Flüchtlinge öffnen. Doch in einem haben Sie ja Recht: Unser Parlament hat viel über Mandate für Auslandseinsätze geredet, aber wenig über grundsätzliche Strategien für Außen- und Sicherheitspolitik. Die Frage von Krieg und Frieden ist zu wichtig, um sie den Eliten zu überlassen. Die Debatte gehört ins Parlament und in die Gesellschaft, auch in die Friedensbewegung.

Frieden muss gestiftet werden.

D.Dahn am 13.12.14, zit. nach NDS
Reposted byunbilldarksideofthemoonepimetheus

December 06 2014

achim724

Nie wieder Krieg

ohne deutsche Beteiligung!

Reposted byverschwoererI-bring-Skeksi-backLattemakauenOchsenschwanz

November 30 2014

achim724

September 10 2014

achim724
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