Tumblelog by Soup.io
Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

July 12 2014

achim724

June 22 2014

achim724

January 22 2014

achim724
Mietzahlungsbereitschaft?
"Hohe Mietpreise in den Suchprofilen sind also weniger ein Zeichen der Mietzahlungsbereitschaft [siehe BBU-Marktmonitor], sondern vor allem ein Beleg dafür, dass nicht genügend preiswerte Wohnungen angeboten werden. Eine maximale Miethöhe von 8 oder 9 Euro/qm bedeutet eben nicht, dass die Haushalte das tatsächlich bezahlen können (oder wollen), sondern vor allem, dass es unterhalb dieser Grenze zu wenig Wohnungsangebote gibt. Wohnungsangebote bei ImmobilienScout24 sind eben keine Versteigerung, bei denen das Höchstgebot den Zuschlag erhält, sondern die Preise werden von den Eigentümern und Hausverwaltungen festgelegt. Sie spiegeln ganz sicher die Ertragserwartungen der Eigentümer, aber eben nicht die Mietzahlungsbereitschaft der Wohnungssuchenden. [...] Wirklich interessant wären Zahlen dazu , wo, von wem und wie viele Wohnungen zu Konditionen angeboten werden, unter denen auch die armutsgefährdete Haushalte nicht mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete aufbringen müssen?
Statt die soziale Verantwortung an einer fiktiven Mietzahlungsbereitschaft zu messen, sollten sich die BBU-Unternehmen fragen, wie hoch ihr Beitrag bei der Versorgung von armutsgefährdeten Haushalten ist. Vielleicht gibt ja der nächste BBU-Marktmonitor Antworten auf diese Fragen." (A.Holm im Gentrification-Blog, 19.1.14
Wohnungsmarkt kein Basar | Gentrification-Blog

August 07 2013

achim724
STADTABRISS OST

Entgegen den Beteuerungen des Senats war der Zweck des sogenannten Rückbaus [mit dem 2003 gestarteten Bund-Länder-Programm "Stadtumbau Ost" sind bis 2008 v.a. in Marzahn-H. rund 4500 mit öffentlichen Mitteln gebaute Wohnungen mit ~ abgerissen worden] doch weitestgehend eine "Marktbereinigung" im Interesse der dortigen Vermieter. Alternativen wie der Vorschlag, die damals leeren Wohnungsbestände "einzumotten", damit man sie später bei Bedarf wieder reaktivieren kann, wurden seinerzeit überhaupt nicht ernst genommen. Der letzte Stadtumbau-Abriss fand vor gerade einmal fünf Jahren statt, und es wird munter weiter preiswerter Wohnraum vernichtet: zum Beispiel am Lützowplatz in Tiergarten oder am Barbarossaplatz in Schöneberg.

Siehe auch hier.
Kurzsichtige Abrisspolitik | Mietermagazin 5'13
Reposted bysalat salat
Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl