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June 24 2015

achim724

z.B. Freital

"Wir können zwar wiederkommen, aber nicht immer da sein, keinen Personenschutz stellen. Dafür sind wir zu wenige, dafür ist die Zahl der hassenden Rassisten zu groß. Und am Ende dieses Leidensweges steht nur allzu oft der deutsche Staat, der diejenigen, denen er eine menschenwürdige Unterbringung verweigert, denen er verbietet, zu arbeiten, denjenigen, die er in Lager an die unwirtlichsten Orte der Republik verfrachtet, der all denjenigen nur die Abschiebung zu bieten hat, die Rückkehr in die Krisenzonen, aus denen sie geflohen sind, die Deportation ins Ungewisse ihrer eigenen Zukunft."

January 12 2015

achim724

Halt dich ein bisschen zurück, Jürgen!

January 02 2015

achim724
Schwedter Str. 253, 10119 Berlin

December 29 2014

achim724

Erst der Anfang

Can: Die Eltern sagen, wir sollen nicht in die Stadt gehen am Montag.

Cem: Oder allgemein rausgehen. Manche von uns dürfen Montag nicht mehr rausgehen, weil die Eltern Angst haben. Ich habe auch schon gehört, dass manche Schüler am Montag von der Schule abgeholt werden. Wenn Eltern Angst haben, dass ihren Kinder etwas passiert, dann stimmt etwas mit der Welt nicht. Wir sind in Deutschland, also wir sind nicht in einem Kriegsgebiet. Das dürfte hier eigentlich nicht passieren.

Vgl. inzwischen auch hier.

Jagdszenen in Dresden

December 23 2014

achim724

Semperoper positioniert sich zu Pegida

December 19 2014

achim724

...wobei es mit der Demokratie auf der Titanic nicht mehr allzu weit her sein kann, wenn sie an PEGIDA als Spitze eines nazistischen Eisbergs zerschellt.

December 18 2014

achim724

Sehnsucht nach dem Feind

[...] Der Andere als Feind entlastet auch das neoliberale Leistungssubjekt, das den Feind bei sich selbst ausmacht und mit sich selbst Krieg führt. [...] Vermittels des imaginären Feindes erlangen Menschen wieder den Zutritt ins System. Über das Imaginäre finden sie ins System zurück, von dem sie sich abgehängt fühlen. Der Ausschluss des imaginären Fremden befreit sie von dem Gefühl, nicht dazuzugehören. [...] Pegida ist das Zerrbild einer Gesellschaft, in der die Politik versagt hat. Menschen begeben sich ins Imaginäre, um sich das Gefühl zu verschaffen, wieder in die Gesellschaft zu gehören. [...]
Dem imaginären Feind steht 'Wir sind das Volk' gegenüber. Wie der Islam ist das Volk im imaginären Raum angesiedelt. Die Menschen, die verunsichert sind, die das Gefühl haben, nicht mehr dazuzugehören, geraten in eine Identitätskrise. So beanspruchen sie das Volk als identitätsstiftende Instanz. Auch das Konstrukt des Feindes stiftet eine Identität. [...] 'Der Feind ist unsere eigene Frage als Gestalt. [...] Feind ist nicht etwas, was aus irgendeinem Grunde beseitigt und wegen seines Unwertes vernichtet werden muß. Der Feind steht auf meiner eigenen Ebene. Aus diesem Grunde muß ich mich mit ihm kämpfend auseinandersetzen, um das eigene Maß, die eigene Grenze, die eigene Gestalt zu gewinnen.' [Carl Schmitt, Theorie des Partisanen]
Das Konstrukt des imaginären Feindes verdrängt die Ebene des Realen, auf der allein die wirklichen Probleme erkannt, benannt und angegangen werden können.
Buyung-Chun Han | SZ
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